Schalkholz, 14.07.2018

Erfolgreicher Einsatz bei Großübung in Schalkholz

Diverse Einsatzszenarien mussten durch die Ortsverbände Heide, Meldorf, Barmstedt, Pinneberg und Burg-Hochdonn abgearbeitet werden. Die Kommunikation und der Wille zur Zusammenarbeit war beispiellos. Diese Übung war durch und durch ein großer Erfolg.

Am Sonnabend, 14. Juli 2018 ab 8:45 Uhr trafen wir uns in unserem Ortsverband zu einer geplanten bevorstehenden Großübung in der Kiesgrube der Fa. Holcim bei der Gemeinde Schalkholz in Ostdithmarschen. Hierbei galt es in Summe acht verschiedene und sehr umfangreiche Einsatzszenarien abzuarbeiten.

Neben der Rettung von Personen aus heiklen Situationen in Fahrzeugen und anderen Maschinen (-teilen) waren die Räumung von Straßen, das Ausbringen von Ölsperren auf dem Wasser, der Verletztentransport, das Suchen von vermissten Personen, die Sicherstellung der Kommunikation und vor allem die Zusammenarbeit der verschiedenen Ortsverbände die wesentlichen Merkmale dieser komplexen Übung.

Bei der Ausarbeitung der Einsatzsituationen war auch unser Ausbildungsbeauftragter Peter von Osten eng mit seinen AB-Kameraden in Pinneberg, Barmstedt, Meldorf und vor allem Heide verzahnt, wobei die Initiative vom OV Heide ausging. Von Seiten des Hauptamts waren sowohl die Herren Petersen und Semler der RSt. Neumünster, als auch der Referatsleiter Einsatz der LB-DSt., Herr Nentwig, zugegen.

Unsere Helfer wurden -ganz im Sinne des THW-Prinzip der gleichen Grund- und Fachausbildung im Bereich der Bergung- auf die anderen Gruppen verteilt. Somit konnte sich einmal mehr dieses Prinzip bewähren. Jeder profitiert von den Erfahrungen der anderen. Ein geht nicht, gibt's nicht. Unser Bootsführer Lars komplettierte bspw. das Pinneberger Team auf dem Wasser.

Die Aufgaben der Bootscrew umfassten u.a. das Ausrüsten des Mehrzweckarbeitsbootes (MZAB), das Einkranen in das Gewässer, die Erkundung auf dem Wasser, Vermisstensuche von der Wasserseite, Abbergen von Personen, Versorgung Verletzter, Ausbringen von Ölsperren, Personenrettung aus dem Wasser und schließlich das Auskranen.

Doch auch unsere übrigen Helfer hatten bei der Bewältigung ihrer Aufgaben alle Hände voll zu tun. Langeweile, wie sie bei anderen Großübungen vielfach auftritt, kam hier nicht auf. Absichern von abrutschgefährdeten Autos von Hanglagen oder das Ausbringen von Ölsperren in enger Zusammenarbeit mit den Fachgruppen Wassergefahren der OV Heide und Pinneberg gehörten zu den Herausforderungen, die wir außerdem noch meisterten.

Als wir nach und nach unsere Aufgaben unfallfrei abgearbeitet hatten, wurden wir wieder in den Bereitstellungsraum verlegt, in dem es mittlerweile einen gut gefüllten Grill zu erleichtern galt. Nach der Stärkung aller beteiligten Personen wurde durch den Hauptorganisator und Ausbildungsbeauftragten des OV Heide, Pascal Simon, ein kurzes Resümee des Tages gezogen. Eine ausführliche Analyse durch die beteiligten Unterführer findet in ca. zwei Wochen statt.

Ein ganz besonderer Dank gilt natürlich der Fa. Holcim in Schalkholz für die Schaffung der Möglichkeit, auf diesem großen Gelände vielerlei Übungsabschnitte zu bewältigen.


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